Holzschutz
Der Holzschutz ist vor allen Dingen im Holzbau eine sehr wichtige Maßnahme. Aber auch in der herkömmlichen Bauweise, denn oft sind Fensterrahmen noch aus Holz, Gartenzäune und Gartenhäuser. Alle Gegenstände, Gebrauchsgegenstände, der Dachstuhl, Kinderspielhäuser, Baumhäuser, überall da muss auf Holzschutz geachtet werden. Aber selbst Leitungsmasten und Eisenbahnschwellen sind davon nicht ausgenommen, jedoch betreffen sie den Normalbürger dann nicht persönlich.
Der Holzschutz ist eine sehr alte Technik. Holz lebt und das Leben, die Lebensumstände hinterlassen, wie beim Menschen auch, beim Holz bleibende Eindrücke. Sowohl der Mensch, als auch das Holz muss somit oder sollte, vor negativen Eindrücken und Umwelteinflüssen, widrigen Witterungsbedingungen geschützt werden.
Um Holz zu schützen hat man zwei verfahren zur Auswahl. Einmal physikalische Verfahren und chemische Verfahren. Auf die physikalischen Verfahren greift heutzutage kaum noch jemand zurück, denn niemand macht aus den Holzbohlen die er zum Bau eines Holzhauses verwenden will, zuerst Holzkohle oder kalkt diese. Aber man kann auch pflanzliche Öle einsetzen um Holz vor Umwelteinflüssen zu schützen, oder mit Bienenwachs einwachsen. Dies wird speziell noch im Holzmöbelbereich getan. Teer und Bitumen wären weitere Verfahren. In der Regel kauft man, wenn man im Außenbereich mit Holz arbeitet, gleich schon Kesseldruck imprägniertes Holz. Und um dies dann noch nachhaltig vor Umwelteinflüssen zu schützen verwendet man einen speziellen Tiefengrund der sich wie Farbe auftragen lässt. Dann noch mindestens zwei Anstricke mit einer Holzlasur drüber und das betreffende Holz ist für längere Zeit geschützt.